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19.11.17

The Earliest Source for the Lute: The Wolfenbüttel Lute Tablature

Journal of the LSA

Die Wolfenbütteler Lautentabulatur besteht aus nur zwei Blättern, die im Spätmittelalter als Einbandmaterial wiederverwendet und Ende der 1990er Jahre entdeckt wurden. Erst vor einigen Jahren wurde der Fund durch Martin Staehelin veröffentlicht und in der Folge hatte ich mich im Rahmen meiner Dissertation intensiv mit der Quelle beschäftigt. Die Resultate wurden zunächst als Blogserie veröffentlicht, dann in Form einer Ersteinspielung präsentiert und schließlich in zwei Artikeln zugänglich gemacht: erst als kommentierte Spieledition (Lewon, Marc: „A (Re-)Construction of the Wolfenbüttel Lute Tablature-Fragments“, in: QLSA 51/1 (2016), S. 12–25) und jetzt jetzt als wissenschaftlicher Forschungsartikel, der in dieser Form ein Kapitel meiner Dissertation darstellt (Lewon, Marc: „The Earliest Source for the Lute: The Wolfenbüttel Lute Tablature“, in: JLSA 46 (2013) (2017), S. 1–70 & Plates 1–6.).

 

Im Artikel wird zunächst die Quelle beschrieben und abgebildet, sodann eingeordnet, Stück für Stück transkribiert und analysiert und in einem abschließenden Teil bewertet und auf Konsequenzen für die Übergangsphase des Lautenspiels von Plektrum- zu Fingertechnik diskutiert.